VPN & STANDORTVERNETZUNG
Standorte verbinden. Gemeinsam arbeiten.
Ihr Büro ist in Minden, das Lager im Münsterland und ein Mitarbeiter arbeitet von zu Hause? Ihre Zusammenarbeit muss nicht an der Bürotür enden. Mit einer durchdachten VPN-Lösung verbinden wir Arbeitsplätze, Standorte und ausgewählte Anwendungen – damit die richtigen Menschen auf die richtigen Informationen zugreifen können.
Vom einzelnen Notebook bis zum Filialnetz: Wir helfen Ihnen, die Möglichkeiten zu verstehen und eine passende Verbindung aufzubauen.

Was wäre, wenn die Entfernung keine Rolle mehr spielt?
Eine Datei liegt auf dem Büroserver. Eine Anwendung ist nur im Firmennetz erreichbar. Eine zweite Niederlassung braucht Zugriff auf gemeinsame Daten. Oft werden solche Aufgaben mit E-Mail-Anhängen, Kopien oder einzelnen Fernzugriffen gelöst. Ein sinnvoll geplantes Netzwerk kann diese Umwege reduzieren und die Zusammenarbeit übersichtlicher machen.
VPN steht für „virtuelles privates Netzwerk“. Vereinfacht gesagt entsteht über eine vorhandene Internetverbindung ein verschlüsselter Verbindungstunnel. Darüber lassen sich bestimmte Geräte oder ganze Standorte miteinander verbinden. Welche Daten und Anwendungen erreichbar sind, wird gezielt festgelegt – nicht jeder erhält automatisch Zugriff auf alles.
Was Sie mit VPN verbinden können
Einzelne PCs, Notebooks und mobile Arbeitsplätze
Mitarbeitende können aus dem Homeoffice oder unterwegs auf freigegebene Ressourcen im Unternehmen zugreifen: beispielsweise Dateien, interne Anwendungen oder einen Büro-PC per Remote Desktop.
Mehr erfahren
Auch Smartphones und Tablets lassen sich je nach eingesetzter Lösung einbeziehen. Wir prüfen, welche Geräte geeignet sind und wie die Anmeldung im Alltag verständlich bleibt.
Zentrale, Filialen, Lager und weitere Betriebsstätten
Bei einer Standortvernetzung verbinden sich die Netzwerke über geeignete Router oder Firewalls.
Mehr erfahren
So können mehrere Niederlassungen zentrale Dienste nutzen, ohne dass an jedem Arbeitsplatz eine eigene VPN-Verbindung gestartet werden muss. Ob zwei Büros oder ein wachsendes Filialnetz: Aufbau, Zugriffsregeln und Erweiterungsmöglichkeiten sollten von Anfang an zusammenpassen.
Verschiedene Unternehmen und externe Partner
Auch die Zusammenarbeit mit einer Partnerfirma oder einem externen Dienstleister lässt sich gezielt unterstützen.
Mehr erfahren
Dafür müssen nicht beide Firmennetze vollständig miteinander verschmelzen. Besser ist häufig eine klar begrenzte Verbindung zu bestimmten Systemen – mit getrennten Verantwortlichkeiten, passenden Berechtigungen und einem Zugang, der sich bei Bedarf wieder entziehen lässt.
Cloud, Rechenzentrum und eigene Server
Nicht jede Anwendung steht noch im eigenen Büro.
Mehr erfahren
VPN kann lokale Netzwerke mit ausgewählten Ressourcen in der Cloud oder im Rechenzentrum verbinden. Ebenso lassen sich Server und Netzwerkspeicher an verschiedenen Standorten einbeziehen. Wir prüfen gemeinsam, wo eine solche Verbindung sinnvoll ist und wo ein anderer Zugriffsweg besser zur Anwendung passt.
Baustellen, Außenstellen und vorübergehende Arbeitsorte
Ein Projektbüro, eine Veranstaltung oder ein zeitweise genutzter Standort benötigt ebenfalls Zugang zu Unternehmensdaten? Je nach Anschluss und Hardware können auch mobile Internetverbindungen eingebunden werden.
Mehr erfahren
Dabei berücksichtigen wir Netzabdeckung, Datenvolumen, Erreichbarkeit und die Besonderheiten des jeweiligen Internetanbieters.
Ein Beispiel: ein Unternehmen, drei Arbeitsorte
Das folgende Szenario ist ein anschauliches Beispiel, keine Kundenreferenz.
Ein Unternehmen hat seine Verwaltung in Minden und ein Lager im Münsterland. Eine Mitarbeiterin arbeitet regelmäßig im Homeoffice. Die Auftragsdaten liegen zentral, das Lager benötigt Zugriff auf die Warenwirtschaft und die Verwaltung auf gemeinsame Dokumente.
Eine mögliche Lösung: Verwaltung und Lager werden über eine Standortverbindung vernetzt. Die Mitarbeiterin erhält einen persönlichen Fernzugang. Das Lager darf die benötigte Anwendung erreichen, aber nicht automatisch die Personalunterlagen. Ein externer IT-Dienstleister bekommt nur die für seine Aufgabe erforderlichen Rechte. Das Gäste-WLAN bleibt vom Unternehmensnetz getrennt.
Das Ergebnis: Alle arbeiten mit den für sie freigegebenen Informationen. Eine neue Außenstelle kann später geplant ergänzt werden, statt erneut eine isolierte Einzellösung aufzubauen. Ob die vorhandene Warenwirtschaft über diese Verbindung zuverlässig arbeitet, wird vor der Einführung praktisch geprüft.
Homeoffice: zu Hause arbeiten, im Team bleiben
Morgens am Küchentisch noch einen Kaffee trinken, dann am eigenen Arbeitsplatz die vertrauten Programme öffnen und unter der Büronummer erreichbar sein: Mit einem gut eingerichteten Homeoffice bleiben Mitarbeitende Teil des Teams – auch wenn zwischen Wohnung und Büro viele Kilometer liegen.
Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: Ein Mitarbeiter möchte zwei Tage pro Woche von zu Hause arbeiten. Er nimmt sein Firmen-Notebook und ein für sipgate eingerichtetes, kompatibles IP-Tischtelefon mit. Zu Hause wird das Telefon mit Strom und dem Internet verbunden. Nach passender Einrichtung ist er unter seiner geschäftlichen Rufnummer erreichbar.
Auch ohne Tischtelefon: Mit dem sipgate Webphone kann er direkt im Browser anrufen und Anrufe unter seiner geschäftlichen Rufnummer entgegennehmen. Dafür genügen ein eingerichteter sipgate-Zugang, ein Computer mit Internetverbindung und ein Headset. Zusätzliche Telefonie-Software ist nicht nötig. Alternativ lässt sich die sipgate App nutzen.
Über seinen persönlichen VPN-Zugang erreicht er die freigegebenen Dateien und Anwendungen im Unternehmen. Falls eine Software besser direkt auf dem Büro-PC läuft, lässt sich dieser über einen passend abgesicherten Remote-Desktop-Zugang bedienen. Während er einen Kundenanruf annimmt, öffnet er die benötigten Auftragsdaten und stimmt sich mit den Kollegen ab – mit vertrauten Arbeitsabläufen, obwohl er nicht im Nachbarbüro sitzt.
Technik, die zum Arbeitsalltag passt
Telefonie und Firmenzugang sind dabei zwei Bausteine: Das VPN verbindet den Arbeitsplatz mit freigegebenen Unternehmensressourcen. Die sipgate Cloud-Telefonie kann unabhängig davon über einen geeigneten Internetanschluss funktionieren. Welche Geräte, Anschlüsse, Lizenzen und Einstellungen gebraucht werden, prüfen wir vorab. Auch die Erreichbarkeit bei Internet- oder Stromausfall sowie die korrekten Standortangaben für Notrufe gehören zur Planung.
GTIT unterstützt Sie bei der Einrichtung von VPN, Arbeitsplatz und Telefonie, legt die benötigten Zugriffsrechte fest und testet die typischen Abläufe mit Ihnen. So wissen Ihre Mitarbeitenden, wie sie sich anmelden, arbeiten und bei Fragen Unterstützung bekommen. Geschwindigkeit und Funktionsumfang hängen von Anschluss, Anwendungen und der gewählten Lösung ab.
Gut vernetzt heißt nicht: alles für alle öffnen
Die Verschlüsselung des Transportwegs ist nur ein Teil der Lösung. Ebenso wichtig sind die Geräte, die sich verbinden dürfen, und die Rechte der Menschen dahinter. Gemeinsam klären wir, welche Zugriffe tatsächlich erforderlich sind. Je nach System gehören persönliche Konten, eine zusätzliche Anmeldebestätigung, aktuelle Endgeräte und sauber getrennte Netzwerkbereiche dazu.
Auch Veränderungen müssen berücksichtigt werden: Was passiert bei einem verlorenen Notebook? Wie wird ein Zugang gesperrt, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Wer kümmert sich um Updates und die Kontrolle der Verbindungen? Solche Fragen gehören zur Planung. Die anschließende Betreuung, Überwachung und Wartung stimmen wir passend zum vereinbarten Leistungsumfang ab.
So unterstützen wir Sie
1. Verstehen, was verbunden werden soll
Wir sprechen über Ihre Standorte, Arbeitsplätze und Anwendungen. Welche Daten werden gebraucht? Wer darf sie sehen? Wo entstehen heute Wartezeiten oder umständliche Abläufe? Sie müssen dafür keine VPN-Fachbegriffe kennen.
2. Bestand prüfen und die passende Lösung planen
Wir betrachten Internetanschlüsse, Router, Firewalls, vorhandene Netzwerkadressen und Zugriffsrechte. Auch mögliche Engpässe, überlappende Adressbereiche, Softwarelizenzen und Anforderungen der Anwendungen werden berücksichtigt. Ein zusätzlicher Internetanschluss als Ausweichverbindung kann sinnvoll sein, ist aber nicht in jedem Fall nötig.
3. Einrichten und mit Ihren Abläufen testen
Die Verbindung wird für den vereinbarten Einsatz eingerichtet. Anschließend prüfen wir nicht nur, ob der Tunnel steht, sondern ob die vorgesehenen Anwendungen erreichbar sind, Berechtigungen greifen und die Bedienung für Ihre Mitarbeitenden nachvollziehbar ist.
4. Verständlich übergeben und bei Bedarf weiterbetreuen
Sie erhalten eine verständliche Einführung und eine Dokumentation des vereinbarten Aufbaus. Neue Mitarbeitende, zusätzliche Standorte oder geänderte Anwendungen können anschließend gezielt berücksichtigt werden. Auf Wunsch besprechen wir eine laufende Betreuung.
Häufige Fragen
Brauchen wir dafür überall neue Hardware?
Nicht unbedingt. Manche vorhandenen Router und Firewalls bringen geeignete Funktionen mit. Ob sie ausreichen, hängt unter anderem von Leistung, unterstützten Verfahren, Updateversorgung und der geplanten Nutzung ab. Das prüfen wir vor einer Empfehlung.
Funktioniert dann jedes Programm genauso schnell wie im Büro?
Nein, das lässt sich nicht pauschal versprechen. Bandbreite, Reaktionszeit der Verbindung und die Arbeitsweise der Software sind entscheidend. Für manche Anwendungen ist ein Remote-Desktop-Zugang geeigneter als ein direkter Dateizugriff. Wir testen den vorgesehenen Weg mit Ihrer tatsächlichen Nutzung.
Ist VPN dasselbe wie TeamViewer?
Nein. Eine Fernwartungslösung ermöglicht beispielsweise die Unterstützung an einem einzelnen Computer. VPN stellt dagegen eine Netzwerkverbindung zu freigegebenen Ressourcen her. Beides kann sich ergänzen; welche Lösung passt, hängt von Ihrer Aufgabe ab.
Ersetzt VPN Firewall, Virenschutz und Datensicherung?
Nein. VPN schützt bei geeigneter Konfiguration die Datenübertragung zwischen seinen Endpunkten. Es ersetzt weder abgesicherte Geräte noch Updates, eine Firewall oder Backups. Auch ein VPN-Anbieter für privates Surfen ist nicht automatisch eine Lösung zur Vernetzung Ihrer Firma.
Welche Verbindung würde Ihren Alltag leichter machen?
Ein Notebook unterwegs, zwei Filialen oder ein ganzes Standortnetz: Beschreiben Sie uns einfach, wer von wo auf welche Daten zugreifen soll. Wir helfen Ihnen, die Möglichkeiten einzuordnen, unnötige Technik zu vermeiden und den nächsten Schritt zu planen.
